„Eine Spaltung der Ortswehren ist abwegig”

Reinbek. Gemeindewehrführer Karsten Hein bestreitet Vorwürfe über unzureichenden Informationsfluss und Unfrieden unter den Ortswehren der Stadt. Eine gemeinsame Website soll die Kommunikation verbessern. Weiter lesen (Bergedorfer Zeitung).
 
Ergänzend zum Artikel teilt die Gemeindewehrführung folgendes mit:

Wir sind enttäuscht, dass man erst die im Bedarfsplan der Gemeindewehrführung dargestellten Ergebnisse nicht sehen möchte und dann anprangert, dass man nichts von der Feuerwehr hört.

Alle Parteien, die uns bisher eingeladen haben wurden besucht und Sachthemen wurden erläutert. Die Ortswehren und die Gemeindewehrführung haben auf jede Frage geantwortet, sofern die Beantwortung in ihren Zuständigkeitsbereich fiel.
 
Die Möglichkeit einer Vorstellung des  Feuerwehrbedarfsplans der Gemeindewehrführung (in der aktuellen Version 4.4 von Nov. 2012) und einer Aussprache ist und war immer gegeben, aber das geht nur, wenn man der Feuerwehr auch das Vertrauen ausspricht. Es ist sehr schade, dass die politischen Vertreter den kostenlosen Service der Feuerwehren der Stadt Reinbek nicht unterstützen, sondern deren Anforderungen als Wunschvorstellungen abtuen.
 
Jeder ist herzlich eingeladen, einmal Übungsdienst mitzumachen oder die Grundausbildung zu absolvieren um die Anforderungen kennenzulernen.

364 Einsätze, über 160 aktive Mitglieder

Gemeindefeuerwehr zieht Bilanz

364 Einsätze, 160 aktive Mitglieder, aufgeteilt auf die Freiwilligen Feuerwehren Reinbek, Schönningstedt und Ohe, die gemeinsam die Gemeindefeuerwehr Reinbek bilden: Auf der Jahresversammlung zog Gemeindewehrführer Karsten Hein Bilanz über das Jahr 2012. Die Kameraden rückten zu 77 Bränden und 88 technischen Hilfeleistungen (etwa nach Unfällen) aus. Die hohe Zahl der Fehlalarmierungen (102) führte Hein auf die Rauchmelderpflicht und die gestiegene Zahl von Rauchmeldern in Wohnungen zurück. Er betonte, dass diese relativ hohe Anzahl der Fehlalarmierungen nicht besonders angenehm sei. In mehreren Situationen waren aber auch Entstehungsbrände erfolgreich bekämpft worden, die sich sonst zu einem größeren Schadenfeuer entwickelt hätten.

Mehr als 14 neue Mitglieder konnten die Wehren durch ihre Werbung gewinnen, Aber dennoch fehlen ihnen vor allem tagsüber Einsatzkräfte, mehr als 30 freiwillige Helfer werden noch benötigt. Die kommenden Jahre würden in Reinbek für die Feuerwehren anstrengend werden, so Hein, viele Fahrzeuge und ihre Ausrüstung seien nicht mehr auf dem Stand der Technik. Vor Neuanschaffungen müssten aber die Räumlichkeiten geschaffen werden. Die Politik habe immerhin einen ersten Schritt in Richtung neues Gerätehaus unternommen.

Karsten Hein im Amt bestätigt

Auf der Jahreshauptversammlung der Gemeindefeuerwehr Reinbek am 01.03.2013 wurde Karsten Hein im Amt des Gemeindewehrführers bestätigt. Die Mitglieder der Wehren Ohe, Reinbek und Schönningstedt wählten ihn für weitere sechs Jahre.