Reinbeker Wehren 26 Stunden im Einsatz

Feuer 800 Quaderballen Reinbek.Silk 058

“Abspannen” an der Einsatzstelle im Reinbeker Ortsteil Silk. Dort brannten seit dem Nachmittag des 14.09.2014 ca. 800 Großquaderballen Heu. 26 Stunden waren die Feuerwehren aus Schönnungstedt, Ohe und Reinbek mit dem kontrollierten Abbrennen einer riesigen Miete Heu beschäftigt, die am Sonntagnachmittag aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten war. In den frühen Morgenstunden des Montags konnte die Mehrzahl der zeitweise über 160 eingesetzten Kräfte von Feuerwehr und Technischen Hilfswerk (THW) sukzessive aus dem Einsatz entlassen werden; da waren die Flammen aber immer noch nicht gelöscht. Weiterhin stand eine weit sichtbare Rauchsäule über der Einsatzstelle. Dichter Rauch zog über die Stadt Reinbek hinweg. Während der ganzen Nacht waren die Reinbeker Ortswehren mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) damit beschäftigt, die aus 800 Quaderballen Heu bestehende Miete auseinander zu ziehen um so ein kontrolliertes Abbrennen zu ermöglich. Zum Schutz des eingesetzten Radladers und eines in unmittelbarer Nähe des Brandortes liegenden Grüngürtels, musste Löschwasser in großen Mengen vorgehalten werden, das aus einem 400 Meter entfernten Fischteich an die Einsatzstelle gepumpt wurde. Zuletzt waren noch rund 30 Kräfte mit drei Radladern, einem Kettenbagger und zwei Teleskopladern damit beschäftigt, das immer noch brennende Heu zu bergen und abzulöschen. Die Feuerwehr hat weiterhin einen Wasserwerfer und eine Vielzahl von Strahlrohren im Einsatz. Die Kameradinnen und Kameraden müssen wegen der starken Rauchentwicklung unter Filtermasken arbeiten, sagt der Einsatzleiter. Die Aufräumungsarbeiten und die Verlastung der eingesetzten Gerätschaften auf die Fahrzeuge dauerten bis in den Abend. 60 B- und 30 C-Leitungen mussten zurück gebaut werden.

Eingesetzte Kräfte Gesamt-Einsatz: Feuerwehr: 140 Kräfte, zwölf Lösch- und acht Hilfsfahrzeuge (DL, RW, ELW, MTW´s, KdoW und GW-L). Technisches Hilfswerk: 14 Kräfte, sieben Fahrzeuge. Rettungsdienst: Vier Kräfte, zwei Rettungswagen DRK-Versorgung: Sechs Kräfte, zwei Fahrzeuge