Auslobung für den Neubauwettbewerb des neuen Feuerwehrhauses veröffentlicht

Die Stadt Reinbek hat heute folgendes veröffentlicht:

Seit wenigen Tagen ist die Auslobung des Wettbewerbs zum Bau der neuen Wache veröffentlicht  (http://luchterhandt.de/verfahrensmanagement/4356/). Bis zum Wochenende haben sich schon über 250 interessierte Büros registrieren lassen. Diese Resonanz lässt auf eine hohe Teilnehmerzahl schließen. Der Wettbewerb wird in zwei Stufen durchgeführt. Bis Ende März haben die Teilnehmer Zeit ihre Beiträge abzugeben..

Auf der ersten Jurysitzung werden dann die 12 Finalisten ausgesucht. Diese können dann ihre Beiträge bis Anfang Juni überarbeiten.

Besonders in diesem Wettbewerbsverfahren ist, dass vor der Sitzung der Jury alle Interessierten am 19. und 20. Juni die Möglichkeit haben, sich die Beiträge der Finalisten vorab anzuschauen. Hierfür wird das Amt für Stadtentwicklung und Umwelt noch gesondert öffentlich einladen.

Winterstürme hielten Ortswehren auf Trab

Reinbeker Feuerwehren rückten zu über 50 Sturmeinsätzen aus

Sie haben ihre Spuren hinterlassen und bescherten auch uns reichlich Arbeit. Elon und Felix fegten teils mit Orkanstärke über Norddeutschland hinweg und hielten die Ortswehren Reinbek, Ohe und Schönningstedt ordentlich auf Trab.

Am Mittag des 09.01.2015 piepten die Alarmempfänger das erste Mal. Fast im Minutentakt liefen Einsätze auf, die bis in den Abend hinein nach und nach abgearbeitet wurden. In der darauffolgenden Nacht gab es für die Ehrenamtler eine kurze Ruhezeit ehe es am Samstagmorgen weiter ging: sichtbar gewordene Sturmschäden vom Vortag wurden gesichert, umgekippte Bäume beseitigt.

Als am 10.01.2015 gegen 14:00 Uhr der Wind noch einmal richtig aufdrehte wurden alle Einheiten erneut alarmiert. Bäume fielen um, drohten auf Häuser oder Fahrzeuge zu fallen. Abgelöste Bedachungen, umgestürzte Schilder und sogar ein Dixi-Klo wurden gesichert. In Neuschönningstedt drohte eine Solaranlage vom Dach eines Mehrfamilienhauses zu fliegen. Die Besatzungen der Einsatzfahrzeuge waren in allen Stadtteilen tätig. Verschnaufpausen gab es so gut wie keine.

Danke an alle Mitglieder für den Einsatz! Und danke an die Familien unserer Retter, die am Wochenende auf gemeinsame Freizeit verzichten mussten!

Sturmschaden Reinbek

Brandheißer Abstecher

Realitätsnahe Vorbereitung für Reinbeker Feuerwehrleute am 13.11.2014

Obwohl sie im alltäglichen Einsatzgeschehen oft vorkommen und bekämpft werden, gibt es bestimmte Szenarien, die Feuerwehrleute einfach nicht üben können oder dürfen. Beispielsweise darf ein Flüssigkeitsbrand auch zu Übungszwecken nicht angeheizt werden. Und schon gar nicht ist es der Feuerwehr gestattet einen Übungslöschangriff mit echtem Schaum zu fahren, wenn nicht umfangreiche Umweltschutzmaßnahmen getroffen werden. Spezielle Anlagen, die solchen Anforderungen entsprechen stehen unseren Rettern normalerweise nicht zur Verfügung.
Eine unglückliche Tatsache, die wir in Reinbek kurz ausräumen konnten: Für 23 Einsatzkräfte aller drei Ortswehren bot sich jetzt die Gelegenheit ein Spezialtraining zu besuchen. In einer  Brandübungshalle an der Ostsee erlebten die Atemschutzträger sehr eindrucksvoll, wie unterschiedliche Brände mit verschiedenen Löschmitteln, wie Pulver, Kohlendioxid und Schaum bekämpft werden, oder wie man einen Schaumteppich über eine brennende Flüssigkeit großflächig ausbringt um Flammen zu ersticken. Dabei ging es auch immer ums richtige Vorgehen und der damit verbundenen Eigensicherung.

Im Anschluss an die Unterrichtseinheiten bekamen die Teilnehmer bei einem Exkurs die Möglichkeit eine Schiffsbrandbekämpfung mit der Rettung von vermissten Personen hautnah mitzuerleben.

Eine sehr gelungene Veranstaltung, die zum einen sehr lehrreich war, und zum anderen allen richtig viel Spaß gebracht hat. Vielen Dank den Organisatoren!

Schaum_FF909192

Architektenwettbewerb für Neue Wache

Feuerwehrausschuss stimmt Wettbewerb zu

Der Bauamtsleiter Sven Noetzel möchte mit einem Architektenwettbewerb die besten Pläne für eine neue Feuerwache auf dem Grandplatz am Mühlenredder bekommen und warb dafür im Feuerwehrausschuss der Stadt Reinbek am 09.10.2014. Doch nicht nur damit überzeugte er die Mitglieder des Ausschusses nach seinem engagierten Vortrag im Sturm. Denn mit Wettbewerb spare die Stadt gegenüber einem Ausschreibungsverfahren auch noch viel Geld. “Ein bis zwei Prozent der Bausumme kostet so ein Wettbewerb und bringt Einsparungen von etwa vier bis acht Prozent”, rechnete Noetzel vor.

Bei vier Millionen Euro, die eine neue Feuerwache kosten könnte, belaufen sich sonst allein die Planungskosten auf mehr als 200 000 Euro, fügte Noetzel hinzu.

Wenn jetzt auch noch die Stadtverordneten dem Votum des Fachausschusses folgen, könnte der Wettbewerb im Januar ausgelobt werden. Im Mai würde sich die Jury treffen, im kommenden Sommer könnte es ein Ergebnis geben, um die Entwurfsplanung noch in den Haushalt für das Jahr 2016 aufnehmen zu können, blickte Noetzel voraus.

Die Wettbewerbsjury wird sich aus Vertretern der Fraktionen und Fachpreisrichtern zusammensetzen. So können auch die Politiker mitbestimmen. “Das ist in keinem anderen Vergabeverfahren möglich”, sagt Noetzel.

Reinbeker Wehren 26 Stunden im Einsatz

Feuer 800 Quaderballen Reinbek.Silk 058

“Abspannen” an der Einsatzstelle im Reinbeker Ortsteil Silk. Dort brannten seit dem Nachmittag des 14.09.2014 ca. 800 Großquaderballen Heu. 26 Stunden waren die Feuerwehren aus Schönnungstedt, Ohe und Reinbek mit dem kontrollierten Abbrennen einer riesigen Miete Heu beschäftigt, die am Sonntagnachmittag aus bisher ungeklärter Ursache in Brand geraten war. In den frühen Morgenstunden des Montags konnte die Mehrzahl der zeitweise über 160 eingesetzten Kräfte von Feuerwehr und Technischen Hilfswerk (THW) sukzessive aus dem Einsatz entlassen werden; da waren die Flammen aber immer noch nicht gelöscht. Weiterhin stand eine weit sichtbare Rauchsäule über der Einsatzstelle. Dichter Rauch zog über die Stadt Reinbek hinweg. Während der ganzen Nacht waren die Reinbeker Ortswehren mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) damit beschäftigt, die aus 800 Quaderballen Heu bestehende Miete auseinander zu ziehen um so ein kontrolliertes Abbrennen zu ermöglich. Zum Schutz des eingesetzten Radladers und eines in unmittelbarer Nähe des Brandortes liegenden Grüngürtels, musste Löschwasser in großen Mengen vorgehalten werden, das aus einem 400 Meter entfernten Fischteich an die Einsatzstelle gepumpt wurde. Zuletzt waren noch rund 30 Kräfte mit drei Radladern, einem Kettenbagger und zwei Teleskopladern damit beschäftigt, das immer noch brennende Heu zu bergen und abzulöschen. Die Feuerwehr hat weiterhin einen Wasserwerfer und eine Vielzahl von Strahlrohren im Einsatz. Die Kameradinnen und Kameraden müssen wegen der starken Rauchentwicklung unter Filtermasken arbeiten, sagt der Einsatzleiter. Die Aufräumungsarbeiten und die Verlastung der eingesetzten Gerätschaften auf die Fahrzeuge dauerten bis in den Abend. 60 B- und 30 C-Leitungen mussten zurück gebaut werden.

Eingesetzte Kräfte Gesamt-Einsatz: Feuerwehr: 140 Kräfte, zwölf Lösch- und acht Hilfsfahrzeuge (DL, RW, ELW, MTW´s, KdoW und GW-L). Technisches Hilfswerk: 14 Kräfte, sieben Fahrzeuge. Rettungsdienst: Vier Kräfte, zwei Rettungswagen DRK-Versorgung: Sechs Kräfte, zwei Fahrzeuge

Keine Wespennestbeseitigung durch die Feuerwehr!

Die Feuerwehr kümmert sich nicht um Wespennester, sondern um Brandnester

Die Feuerwehren in Reinbek dürfen keine Insektennester entfernen oder umsiedeln. Wenn ein “Zusammenleben” mit den Tieren für einen Sommer nicht möglich ist (Anbringen von Fliegengittern ö.ä.), verständigen sie bitte einen Imker.

Wespe

Grünes Licht vom Bauauschuss!

Auch der Bau- und Planungsausschuss stimmte positiv über den interfraktionellen Antrag „Standortentscheidung Neubau Feuerwehrhaus der Ortswehr Reinbek“ ab. Sie einigten sich auf die Fläche südlich des Mühlenredders (Grandplatz). In einem weiteren Punkt beschlossen sie die Aufstellung des Bebauungsplan Nr. 112 „Feuerwehr Reinbek“.

Aktuell: Standort der Ortswehr Reinbek

Am 06.02.2014 trafen sich Vertreter der Politik, der Stadtverwaltung Reinbeks, Vertretung der Gemeindewehrführung und Experten rund um das Thema Feuerwehr zu einem klärenden Gespräch in Bad Oldesloe. Unter der Moderation des Landrates Klaus Plöger wurden alle Fakten noch einmal ausgiebig durchleuchtet und Möglichkeiten besprochen. Nach mehr als zwei Stunden war der gemeinsame Tenor gefunden: Ein Neubau der FF Reinbek ist, unter der Berücksichtigung aller Gesetze, nur im Bereich des Mühlenredders möglich- der jetzige Grandplatz ist zudem der favorisierte in diesem Gebiet und die Entscheidung war somit gefallen. Noch ist der Entschluss nicht durch alle notwendigen Gremien der Stadt gegangen, den Auftakt für eine schnelle Umsetzung gab es auf der Feuerwehrausschusssitzung am 13.03.14: Alle anwesenden Ausschussmitglieder stimmten für einen Neubau am Grandplatz Mühlenredder. Sie waren sich einig, dass dieser Weg jetzt schnell und unbürokratisch weiter begangen werden sollte.

Flutorden für Helfer beim Elbehochwasser 2013

Landrat ehrt Fluthelfer für Einsatz im Juni 2013

Im Auftrag von Ministerpräsident Torsten Albig hat Landrat Plöger am 29. Januar 2014 im Kreistagsgebäude den Teilnehmern des Einsatzes der 2. Brandschutzbereitschaft den Flut-Orden des Landes Schleswig-Holstein verliehen.

Unter den zu Ehrenden waren 11 Kameradinnen und Kameraden der Orstwehr Reinbek, sowie 20 Einsatzkräfte der Oher Wehr.

Herzlichen Glückwunsch!

Flutorden

Auf ihn konnte sich die Wehr 40 Jahre verlassen

Abschied: Reinbeker Feuerwehr überreicht Lothar R. Zug als Dank für seine Arbeit eine goldene Ehrennadel

Auf seine Feuerwehr lässt Lothar R. Zug nichts kommen. Der langjährige Kommunalpolitiker und Bürgervorsteher der Stadt Reinbek hat sich immer brennend für die Wehr und das interessiert, was die ehrenamtlichen Blauröcke bewegt. Ehrensache also, dass die Kameraden den 84-Jährigen nach der offiziellen Verabschiedung aus der Politik nun selbst noch einmal ehren wollten. Am Freitagabend überreichten sie dem politischen Urgestein eine goldene Ehrennadel, die eigens für ihn angefertigt worden war. weiterlesen